Wussten Sie, dass die polnischen Berge, insbesondere die Karpaten und Sudeten, weiterhin wachsen? Dies geschieht zwar langsam, aber der Prozess ist faszinierend und extrem wichtig für unsere Geographie. Lesen Sie jetzt weiter, um zu erfahren, wie Babia Góra möglicherweise Giewont überragen wird und was das für den Tourismus bedeutet.
Warum die Berge in Polen noch nicht fertig sind
Die ständigen Erdbeben in den Sudeten und Karpaten sind ein klarer Beweis dafür, dass sich die polnischen Berge weiterhin aufbauen. Das geschieht durch:
- Tektonische Spannungen: Die Kollision der afrikanischen und eurasischen Platten.
- Junge Gebirgsbildung: In den Karpaten gibt es eine schwache Phase der alpinen Orogenese.
Wie schnell wachsen die Berge?
Aktuelle Messungen zeigen, dass das Wachstum in den Karpaten zwischen 0,5 und 1,5 mm pro Jahr liegt. In den polnischen Tatra-Gebieten sind die realistischen Werte etwa 0,8 bis 1,2 mm pro Jahr. Im Gegensatz dazu wachsen die Sudeten nur um 0,1 bis 0,4 mm pro Jahr.
Was bedeutet das für die Ausblicke?
Mit einem vorsichtigen langfristigen Ansatz können wir abschätzen, dass:
- Die Śnieżka von 1603 m auf etwa 1750 bis 1800 m wachsen könnte.
- Die Babia Góra könnte sogar 2120 bis 2160 m erreichen und damit Giewont und Kasprowy Wierch übertreffen.
Die Zukunft der polnischen Berge
Prognosen zeigen, dass der Giewont in 4-5 Millionen Jahren auf 2300 bis 2450 m wachsen könnte, während der Kasprowy Wierch auf 2400 bis 2600 m ansteigt. Selbst die Rysy werden voraussichtlich bis zu 2900 bis 3100 m hoch werden.
Ein Paradies für Touristen
Ein riesiger neuer See entsteht in Polen, was das touristische Potenzial der Region erheblich steigern könnte. Wenn die Berge weiter wachsen, werden sie mehr Besucher anziehen, die die beeindruckenden Panoramen und die Natur genießen möchten.
Wie sehen Sie die Zukunft der polnischen Berge? Wären Sie bereit, in einigen Millionen Jahren zu zurückzukehren, um die neuen Aussichtspunkte zu erkunden?









